
Die junge Sopranistin Mira Cöppikus studiert seit September 2022 klassischen Gesang/Musiktheater im Bachelorstudiengang an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig in der Gesangsklasse von Prof. Brigitte Wohlfarth. Bereits vor Beginn ihres Studiums erhielt sie prägende gesangliche Impulse von der polnischen Opernsängerin Lucja Zarzycka.
Für ihre künstlerischen Leistungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt wurde sie mit dem Kulturförderpreis der Stadt Lünen 2025 ausgezeichnet. Im Januar 2025 stand sie im Finale des Richard-Wagner-Wettbewerbs in Leipzig. Ihre besonderen musikalischen Leistungen wurden 2024 und 2025 mit dem Deutschlandstipendium gewürdigt. Beim I. Young Voices Alpe Adria International Competition in Graz erreichte sie im August desselben Jahres das Finale und erhielt einen Anerkennungspreis für herausragende künstlerische Leistungen. Bereits im November 2023 gewann sie den 1. Preis beim VIII. Danubia Talents International Competition in Budapest. Auch als Kind und Jugendliche war sie bei Jugend musiziert mehrfach erfolgreich.
Opernerfahrung sammelte sie unter anderem in der Hochschulproduktion von Leoš Janáčeks Das schlaue Füchslein (2023, Regie: Karoline Gruber), in der sie gleich mehrere Rollen verkörperte: Grille, Pepík, Fuchskind sowie Choristin. Im Jahr darauf sang sie in Giacomo Puccinis Suor Angelica (Regie: Lea Willeke) die Partien der 2. Conversa und der Cercatrice. 2024 wirkte sie zudem im Chor von Otto Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor, einer weiteren Produktion unter der Regie von Karoline Gruber, mit.
Ihre erste größere Rolle verkörperte sie im November 2025 in Benjamin Brittens The Turn of Screw als Mrs Grose unter der Regie Michael Höppners.

