Mira Cöppikus ist eine junge deutsche Sopranistin mit lyrischer Stimme und dramatischem Potential.
Seit 2022 studiert sie Klassischen Gesang / Musiktheater (Bachelor of Music) bei Prof. Brigitte Wohlfarth an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig.
Parallel zum Studium bildet sie sich kontinuierlich fort – seit 2021 durch regelmäßige Workshops und mehrfache Teilnahme an Sommermeisterkursen in Meißen bei Lucja Zarzycka, mit der sie sich auch auf die Aufnahmeprüfung vorbereitet hatte.
Ihre gesangliche Ausbildung begann Mira im frühen Kindesalter an der Musikschule Lünen, wo sie über viele Jahre hinweg im Kinder-, Jugend- und Kammerchor unter der Leitung von Monika Bergmann mitwirkte und ihren ersten Gesangsunterricht im Alter von zehn Jahren erhielt. In Berlin nahm sie Unterricht bei Silvia Lacchia und fing in dem Programm der Studienvorbereitung der Musikschule Charlottenburg-Wilmersdorf bei Éloïse Cenac-Morthé an. Für einige Monate sang sie 2021 im Jugendchor der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und durfte unter anderem beim Jubiläum der Opernschule der Wiener Staatsoper als Solistin und Choristin mitwirken.
Mira wurde bereits vielfach für ihre künstlerische Leistung gewürdigt.
Die Stadt Lünen hat sie 2025 mit dem Kulturförderpreis ausgezeichnet, um damit ihr Engagement und ihre bisherige künstlerische Laufbahn zu ehren.
Sie ist Finalistin beim Richard-Wagner-Nachwuchspreis (Januar 2025) sowie beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin ( November 2024).
Im Winter 2024 wurde sie als Stipendiatin von Yehudi Menuhin Live Music now e.V. aufgenommen.
Beim internationalen Wettbewerb Young Voices Alpe Adria in Graz (August 2024) wurde sie als Finalistin mit einem Anerkennungspreis für herausragende künstlerische Leistungen geehrt.
Seit 2024 wird sie durch das Deutschlandstipendium gefördert.
Zudem erhielt sie 2023 den 1. Preis beim VIII. Danubia Talents International Competition in Budapest, ihrem ersten internationalen Wettbewerb.
In ihrer Jugend nahm sie mehrfach sehr erfolgreich mit ersten Preisen bei Jugend musiziert teil, das erste Mal im Alter von 12 Jahren.
Erste Bühnenerfahrungen im Opernbereich sammelte die junge Sopranistin in Hochschulproduktionen:
2024 stand sie im Chor von Otto Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor, einer Produktion unter der Regie von Karoline Gruber, auf der Bühne.
Im gleichen Jahr spielte sie in Giacomo Puccinis Suor Angelica (2024, Regie: Lea Willeke) als 2. Conversa, Cercatrice und Choristin mit.
In Leoš Janáčeks Das schlaue Füchslein (2023, Regie: Karoline Gruber) verkörperte sie gleich mehrere Rollen – Grille, Pepik, Fuchskind – und wirkte im Chor mit.
Ihre erste größere Rolle verkörperte sie im November 2025 in Benjamin Brittens The Turn of Screw als Mrs Grose unter der Regie Michael Höppners.


